Kind am Spielen

Programme «Brücken in die Schule und ins Berufsleben»

Programme «Brücken in die Schule und ins Berufsleben»

Die Bildungssituation in Lateinamerika ist prekär, wie die drei Beispiele aus unseren Projektgebieten in der Grafik rechts zeigen (zum Vergrössern anklicken). Als problematisch gelten insbesondere die Übergänge in die Schule und ins Erwerbsleben, wo es den Kindern und jungen Erwachsenen an Unterstützung und Förderung fehlt.

Vivamos Mejor baut auf kontinuierliche Bildung und hat dazu die Programme «Brücken in die Schule» und «Brücken ins Berufsleben» ins Leben gerufen. Die folgenden Videos aus Kolumbien zeigen beispielhaft, wie die Projekte von Vivamos Mejor aufgestellt sind und wieso sie nachhaltig wirken.

Grafik Bildungssituation Projektgebiete

Programm «Brücken in die Schule»

Die Fürsorge und Aufmerksamkeit, die ein Kind in den ersten Lebensjahren erhält, prägen es stark und beeinflussen seine Entwicklung massgeblich. Zuneigung, Stimulation, gesunde Ernährung, verlässliche Beziehungen und eine angemessene Gesundheitsversorgung erhöhen nachweislich die Chancen, die Schule erfolgreich zu beenden. Kinder aus marginalisierten Familien können nicht auf diese Basis zählen. Die Qualität der Bildung in Zentralamerika ist prekär. Gemäss der von der UNESCO durchgeführten TERCE-Studie schlossen die Primarschüler von Nicaragua, Guatemala und Honduras mit den schlechtesten Resultaten ab. Dieser Ungerechtigkeit will Vivamos Mejor mittels guter Frühförderung entgegen wirken.

ZIEL: Die Anzahl sozial benachteiligter Kinder mit Primarschulabschluss wächst.

PDF Programmflyer «Brücken in die Schule»

PDF Vivamos Mejor Strategie 2019-2023 (Programm «Brücken in die Schule» auf S. 3)

PDF Wirkungsstudie zur Vorschulförderung



Programm «Brücken ins Berufsleben»

Gemäss der UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik haben ressourcenschwache Jugendliche kaum Zugang zu Berufsbildung. Diese erhöht aber nachweislich die Chancen auf ein Einkommen und wirkt präventiv gegen Armut und Jugendkriminalität. Studien belegen zudem, dass die erste Arbeitsstelle oft eine unüberwindbare Hürde beim Einstieg ins Erwerbsleben darstellt. 76% der erwerbstätigen Jungen arbeiten weltweit im informellen Sektor, davon sind über 90% in Entwicklungsländern. 2017 waren 19.4 % der lateinamerikanischen Jugendlichen weder in Ausbildung, noch erwerbstätig, wobei Frauen doppelt so häufig betroffen waren.

ZIEL: Gestärkte und ausgebildete junge Erwachsene bestreiten langfristig ihren Lebensunterhalt unter würdigen Arbeitsbedingungen und gestalten selbstbestimmt ihre Zukunft.

PDF Programmflyer «Brücken ins Berufsleben»

PDF Vivamos Mejor Strategie 2019-2023 (Programm «Brücken ins Berufsleben» auf S. 3)

 

Ziele für nachhaltige Entwicklung

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hat die internationale Gemeinschaft einen Rahmen geschaffen für gemeinsame Lösungen zur Bewältigung enormer Herausforderungen wie Migration, Klimawandel, Umweltzerstörung, Armut und Hunger. Kernstück dieser internationalen Vereinbarung sind 17 Ziele – Sustainable Development Goals (SDGs) genannt. Sie definieren soziale, wirtschaftliche und umweltpolitische Meilensteine, welche weltweit bis 2030 verwirklicht werden sollen. Sie gelten für alle Länder – auch für die Schweiz.

Mit dem Programm «Brücken in die Schule und ins Berufsleben» tragen wir zu folgenden SDGs bei:

SDG_1_DE
SDG_4_DE
SDG_5_DE
SDG_8_DE
SDG_10_DE


Bildungsprojekte in Guatemala


Bildungsprojekte in Kolumbien


Bildungsprojekte in Nicaragua