Händewaschen

Corona-Newsticker Lateinamerika

Bleiben Sie auf dem Laufenden über die aktuellsten Entwicklungen

Corona-Newsticker Lateinamerika

Mit dem Corona-Newsticker Lateinamerika informieren wir Sie laufend zu den aktuellsten Entwicklungen und unseren Massnahmen in unseren Projektländern. Achtung: Auf dieser Seite finden Sie nur die aktuellsten Entwicklungen. Ältere Artikel finden Sie im Archiv

Unsere aktuellen Massnahmen in Kürze (hier finden Sie ausführlichere Informationen dazu):

  • Bei allen Projekten identifizieren wir mit unseren Partnern Massnahmen zur Unterstützung vulnerabler Bevölkerungsgruppen, welche nicht von den Notfallmassnahmen der Regierungen profitieren, damit diese in der aktuellen Lage nicht alleine gelassen werden. 
  • Wo möglich, halten wir den Kontakt mit den Familien aufrecht, führen Schulungen per Videokonferenz durch und kommunizieren bilateral mit den Kindern, um eine Routine aufrecht zu erhalten und eine gewisse Normalität zu vermitteln. 
  • Auch versuchen wir, den Kindern die Lebensmittelpakete auszuliefern, welche sie sonst in unseren Projekten erhalten hätten.

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Kolumbien übersteigt 900.000

Das Andenland hat nach Angaben des Gesundheitsministeriums 902.747 bestätigte Fälle des Virus, wobei 27.660 Todesfälle gemeldet wurden. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 89.925.

Kolumbien begann im März mit einer mehr als fünfmonatigen Abriegelung. Im September begann das Land mit einer viel lockereren "selektiven" Quarantäne, die es erlaubt, in Restaurants zu speisen und internationale Flüge durchzuführen. Die Quarantäne wird voraussichtlich bis Ende Oktober andauern. Hier geht's zum kompletten englischen Artikel von Reuters.

13.10.2020
Zwischenbericht Nothilfeprojekt Guatemala

Phase 1 unseres Nothilfeprojekts in Guatemala ist abgeschlossen

Was wir bisher geschafft haben:

  • In 45 Workshops haben wir insgesamt 1'488 Personen aus dem Gesundheitswesen und den Gemeinden informiert und sensibilisiert.
  • Insgesamt haben wir 50'000 Flugblätter, 5'000 Plakate und 110 Stellwände als Aufklärungsmaterial verteilt.
  • 11 Distrikte wurden mit einer Lautsprecheranlage ausgestattet.
  • 33 Sauerstoffgeräte sowie Thermometer, Oximeter, mobile Tische und Stühle an Gesundheitszentren überliefert.
  • 1’125 Sets an Schutzmaterial an die Gesundheitszentren verteilt und 357 Mitarbeitende im sachgerechten Gebrauch geschult.

Nun geht es an Phase 2:  Die Ausstattung des Regionalspitals in Sololá mit Notfallbetten und zwei Videolaryngoskopen (dienen der Betrachtung des Kehlkopfes).

06.10.2020

Menschenrechtsorganisationen in Guatemala: Regierung nutzt Corona-Pandemie für weiteren Abbau der Demokratie

Die Covid-19-Pandemie und das Agieren der Regierung haben in Guatemala nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen gravierende Auswirkungen. Sie beklagen den Zusammenbruch des Gesundheitssystems auf Grund mangelnder Finanzierung, den Ausbau von Privilegien für oligarchische Strukturen sowie vermehrte Angriffe gegen Menschenrechtsverteidiger.

Guatemala hat aktuell die höchste Zahl an Toten im Zusammenhang mit Covid-19 in Mittelamerika und der Karibik: Mehr als 2.600 Todesfälle sind zu beklagen, die Sterblichkeitsrate liegt bei mehr als 3,8 Prozent, Das Land hat versucht, der Pandemie mit Ausgangssperren, weitgehenden Einschränkungen von Grundrechten sowie in manchen Orten mit der Verhängung des Ausnahmezustandes zu begegnen. Zum vollständigen Artikel von Amerika21.

11.9.2020

Die Zahl der Toten steigt – mit Bolsonaros Popularität

Es gibt wenige Länder auf der Welt, in der das Coronavirus so schlimm wütet wie in Brasilien. 4 Millionen Infizierte und 125’000 Tote hat Lateinamerikas grösste Nation offiziell zu beklagen, und in Wahrheit sind es viel mehr, denn getestet wird in Brasilien nur wenig. Gravierend ist auch der ökonomische Rückschlag: Die Wirtschaftsleistung sank im zweiten Jahresquartal um 11 Prozent. Zum vollständigen Artikel des Tagesanzeigers.

8.9.2020

Wirtschaftsrückgang und steigende Armut für Lateinamerika

Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) hat für die Region einen harten wirtschaftlichen Rückschlag prognostiziert. Nach ersten Datenauswertungen bis Juni 2020 könnte die wirtschaftliche Entwicklung um bis zu zehn Jahre zurückgeworfen werden. Die Weltwirtschaft wird den größten Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg erleben und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf wird in 90 Prozent der Länder in einem beispiellosen Prozess gleichzeitig sinken. Der Bericht rechnet mit einer Zunahme der in Armut lebenden Menschen in Lateinamerika von derzeit 185,5 Millionen auf bis zu 230,9 Millionen im Jahr 2020. Zum vollständigen Artikel von amerika21.

2.9.2020
Corona und Rassismus

Corona-Pandemie, Rassismus und Xenophobie

Covid-19 gibt es bereits in mehr als 180 Ländern, es ist eine tödliche Pandemie. Nicht alle Regierungen nehmen den Kampf dagegen mit Objektivität auf noch verteidigen sie die internationale Einheit, um sie zu besiegen.

Die Vereinten Nationen (UN) haben einen großen Aufruf zur Einheit gemacht; die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nachdrücklich erklärt, dass es wichtig ist, nicht nach dem Schuldigen für das Virus zu suchen; tatsächlich ist sie nicht der Ansicht, dass es Schuldige gebe, wie verschiedene Verschwörungstheorien behaupten. Es geht darum, sich zu seiner Bekämpfung zusammenzuschließen, solidarisch zu arbeiten und diejenigen nicht zurückzulassen, die weder über die notwendigen Mittel noch über das erforderliche Humankapital verfügen. Lesen Sie mehr dazu im Artikel von amerika21.

25.8.2020

Hunderttausende verlieren in Ecuador infolge der Corona-Pandemie ihre Jobs

Die Corona-Pandemie, die Ecuador wie viele andere südamerikanische Länder schwer getroffen hat, hat auch enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Arbeitsminister Andrés Isch veröffentlichte vergangene Woche aktuelle Arbeitsmarktzahlen. Demnach haben seit Beginn der Corona-Pandemie 289.000 Angestellte ihre Arbeit verloren. Im Dezember 2019 befanden sich laut Aussage von Isch bereits 46,7 Prozent der Arbeitsplätze im informellen Sektor. Diese Zahl dürfte nun infolge der Entlassungen nochmals merklich gestiegen sein, vermutete der Minister. Lesen Sie mehr dazu im Artikel von amerika21.

13.8.2020

Tag der indigenen Völker: Zwischen Pandemie und Gewalt

Anlässlich des Tages der indigenen Völker am 9. August hat sich die UN-Menschenrechtskommission der Lage indigener Gruppen auf der ganzen Welt gewidmet. Kommissarin Michelle Bachelet betonte in ihrer Ansprache die Notwendigkeit, dass indigenen Völkern ermöglicht werden müsse, ihr Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung auszuüben. Darüber hinaus wies sie auf aktuelle Probleme hin.

Im neuartigen Corona-Virus und umweltlichen Herausforderungen werden dieses Jahr die grundlegendsten Bedrohungen für indigenes Leben gesehen, denn vielen Völkern mangelt es an wichtigen Lebensgrundlagen, wie beispielsweise dem Zugang zu Gesundheitssystemen oder sauberem Wasser. Rassismus und Stigmatisierung verschlimmern die Situation. Lesen Sie mehr dazu im Artikel von amerika21.

11.8.2020

Lateinamerika wird zum Testlabor für die Welt

Es war Mitte Juli, als das Instituto Butantan einen Aufruf ins Netz stellte: Die renommierte Forschungseinrichtung aus São Paulo suchte nach Freiwilligen für Impfstofftests, Wirksamkeit ungesichert, Nebenwirkungen durchaus möglich. Normalerweise ein nicht unbedingt verlockendes Angebot. Weil es sich bei der Studie aber um ein Mittel gegen Covid-19 handelte, hatten die Forscher gehofft, dass es zumindest ein paar Interessenten geben werde.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten sich dann aber rund 600'000 Freiwillige, ein Ansturm, mit dem niemand gerechnet hatte. Bald schon waren es sogar mehr als eine Million Interessenten – dabei gab es in der Studie überhaupt nur Platz für 9000 Probanden. «Das war schon beachtlich», sagte der Direktor des Instituto Butantan, Dimas Cova, kurz darauf etwas verwundert der brasilianischen Zeitschrift Época. «Es zeigt aber auch, wie besorgt die Menschen sind.» Lesen Sie den ganzen Tagesanzeiger-Artikel dazu.

04.8.2020

Bolsonaro blockiert in Brasilien Corona-Hilfspaket für Indigene

Eine Tag nachdem beim brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro selbst eine Infektion mit dem Coronavirus offiziell bestätigt worden war, blockierte dieser gestern nun mit Vetos Teile eines Gesetz, das angesichts der steigenden Infektionszahlen besondere Schutzmaßnahmen für Indigene und Quilombolas vorgesehen hatte. Lesen Sie den ganzen Artikel dazu auf amerika21.

9.7.2020

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